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Verteidigungspolitik

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Kampf gegen die Verbreitung illegaler Waffen und Munition - Österreichischer Beitrag in Zentralasien

Kampf gegen die Verbreitung illegaler Waffen und Munition - Österreichischer Beitrag in Zentralasien

Ende April wurde durch das Zentrum für Internationale Stabilisierungsmaßnahmen, Verifikation und Rüstungskontrolle (ZSVR), unterstützt von Experten aus dem Fähigkeitspool SALW & Munition des BMLV/ÖBH in Kooperation mit der OSZE ein Geberstaatenbesuch in Tadschikistan absolviert. Zielsetzung war die Überprüfung eines durch AUT (BMEIA) mitfinanzierten OSZE-Projekts. Es konnten mehrere teils renovierte Munitionslagerstätten, sowie das Regionale Trainingscenter zur Bekämpfung von Gefahren durch Explosivstoffe (REHTC) in der Hauptstadt in Duschanbe besucht werden.

Seitens der Experten des BMLV wurde der Besuch auch genützt, Gespräche mit hochrangigen Vertretern des Tadschikischen Verteidigungsministeriums in Person des stv. Verteidigungsminister, GenMjr Nosirzoda Odil, der Tadschikischen Grenzschutztruppe sowie Vertretern des OSZE-Programmbüros, inklusive der Missionschefin, Botschafterin Steib (CHE) zu führen. Als ein Ergebnis wurde mitgenommen, dass weiterhin großer Bedarf an militärischer Beratung und Unterstützung besteht, sowohl national als auch zur Förderung des regionalen Ansatzes.

Die österreichische Expertise wird sowohl in der Region als auch seitens der OSZE hoch geschätzt. Das anzahlmäßig geringe, aber qualitativ hochwertige Engagement des BMLV im Rahmen der OSZE ist im Kontext der gegenwärtigen geopolitischen Dynamiken ein wichtiger Beitrag zur Stabilität in der Region, aber auch ein Beitrag im Lichte der österreichischen Sitzstaatinteressen. Das Engagement trägt im Wege der OSZE erfolgreich zum Kampf gegen die Proliferation von Waffen- und Munition und dem Schutz der Zivilbevölkerung bei und unterstützt die Umsetzung der Auslandsambition 2032 im östlichen Krisenbogen.