Risikobild 2026 - Verteidigungspolitik
Risikobild 2026
Zum livestream"Die Antwort auf 'America First' und andere Nationalismusbestrebungen muss 'Europe Together' sein."
Die Top Risiken 2026
- Kognitive Kriegsführung: Unter Kognitiver Kriegsführung werden synchronisierte und systematische Aktivitäten verstanden, die darauf abzielen, über die Beeinflussung und Manipulation des menschlichen Bewusstseins die Wahrnehmung, Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit von Individuen, Gruppen, Institutionen oder Bevölkerungen zu beeinflussen. Ziel feindlicher Akteure ist es, den Gegner zu schwächen, ohne offene Kampfhandlungen zu führen – ein typisches Merkmal hybrider Angriffsszenarien. Es geht darum, Vertrauen zu zerstören und damit die Demokratie in ihrem Kern zu treffen. Die Stärkung der Geistigen Landesverteidigung trägt zur Resilienz gegenüber kognitiven Einflüssen bei.
- Wirtschaftlicher Protektionismus: Protektionismus und die Nutzung von Abhängigkeiten als Waffe gefährden Europas industrielle Basis und steigern das Risiko einer Wirtschaftskrise. In diesem Zusammenhang ist auch das Risiko der De-Industrialisierung Europas zu sehen. Österreich ist aufgerufen, sich für kooperative und faire Handelsmodelle einzusetzen. In diesem Sinne ist auch die kürzlich erfolgte Zustimmung der EU-Mitgliedsstaaten zum Freihandelsabkommen MERCOSUR positiv hervorzuheben.
- Cyber-Angriffe: Cyber-Angriffe sind Teil einer hybriden Kriegsführung, die gezielt Schwächen der europäischen Resilienz ausnutzt und oft nur schwer zuzuordnen ist. Diese malignen Aktivitäten im Informationsraum erfordern neue Ansätze zur Stärkung der gesamtstaatlichen Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit.
zum Download:
- Risikobild 2026 (DEU)
Part 1
Part 2 - Risk Monitor 2026 (ENG)
Available soon