Strategischer Kompass der EU - Verteidigungspolitik
Strategischer Kompass der Eu
THEMEN
- Risikobild 2026
- Umfassende Landesverteidigung
- Österreichische Sicherheitsstrategie
- Verteidigungspolitische Ambition Österreichs in der GSVP
- Strategischer Kompass der EU
- European Peace Facility - Europäische Friedensfazilität
- European Sky Shield Initiative (ESSI)
- Auswirkungen des Konflikts in der Ukraine auf Österreich
- Unterstützungsleistungen des BMLV für die Ukraine
- Westbalkan-Initiative
- Krisenherd Naher und Mittlerer Osten
- Was macht das Österreichische Bundesheer in Afrika?
- Central European Defence Cooperation
- Sicherheit und Entwicklung als Grundlage für dauerhaften Frieden
- Klima und Verteidigung
- Österreichische Militärische Weltraumstrategie
- Kooperationsinstitute der S I - GDVPol
Der Strategische Kompass der EU
Der verteidigungspolitische Aktionsplan der Europäischen Union.
Was ist der Strategische Kompass?
Der Strategische Kompass stellt einen Aktionsplan für die Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU bis 2030 dar, der geeignet ist, die Handlungsfähigkeit der EU und der Unionsstaaten zu optimieren. Das Dokument enthält konkrete und durchführbare Vorschläge mit einem sehr genauen Zeitplan für die Umsetzung, um die Fähigkeit der EU zu verbessern, in Krisen entschlossen zu handeln und ihre Sicherheit sowie ihre Bürgerinnen und Bürger zu verteidigen. Damit vermittelt die EU der internationalen Gemeinschaft, dass sie als Union mehr Verantwortung für die eigene Sicherheit im Interesse der globalen Sicherheit wahrnehmen wird. Der Strategische Kompass ist damit ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der GSVP. Die Stärkung der strategischen Vorausschau und Autonomie der EU erhöht insbesondere auch das Schutzniveau der österreichischen Bevölkerung.
Mit dem Strategischen Kompass verpflichten sich die Unionsstaaten zu konkreten Aktionen in vier Arbeitssträngen: Act (Krisenmanagement); Secure (Resilienz); Invest (Fähigkeiten) und Partner (Partnerschaften).
Mit dem Strategischen Kompass verpflichten sich die Unionsstaaten zu konkreten Aktionen in vier Arbeitssträngen: Act (Krisenmanagement); Secure (Resilienz); Invest (Fähigkeiten) und Partner (Partnerschaften).
Österreichs Beitrag
In Fragen der Sicherheit und Verteidigung sind die Interessen aller Unionsstaaten besonders eng miteinander verbunden. Folglich wird sich Österreich weiterhin aktiv in den Prozess der vertieften Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Verteidigung einbringen und sich für eine Stärkung der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und Vertiefung der Verteidigungskooperation einsetzen. Mit dem Artikel 23j B-VG wurde schließlich die verfassungsrechtliche Grundlage geschaffen, die dem Neutralitätsgesetz in Bezug auf die GASP und GSVP derogiert, es also überlagert.