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Verteidigungspolitik

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Ein neues Kapitel für die Lagersicherheit: Österreich führt Ausbildungskampagne für frankophone Staaten Afrikas fort.

Ein neues Kapitel für die Lagersicherheit: Österreich führt Ausbildungskampagne für frankophone Staaten Afrikas fort.

Klein- und Leichtwaffen verursachen weltweit mehr Opfer als jede andere Waffenkategorie und stellen eine massive Bedrohung für die soziale sowie wirtschaftliche Entwicklung von Staaten dar. Oftmals schüren diese Waffen Konflikte und destabilisieren Gesellschaften. Zu den zentralen Problemen zählen die illegale Verbreitung, unbeabsichtigte Explosionen von Munition, Munitionsüberschüsse und generell schlechte Lagerbedingungen.

Österreich engagiert sich im Rahmen der Vereinten Nationen im Wege des „Global Framework on Ammunition“ aktiv an Projekten zur Verbesserung der Sicherheit bei Beständen an Klein- und Leichtwaffen sowie konventioneller Munition. Ein erfolgreiches Vorhaben wurde von 2012 bis 2025 in enger Zusammenarbeit mit der Regionalorganisation RECSA (Regional Center on Small Arms) in Ostafrika durchgeführt. In diesem Zeitraum konnte ein nachhaltiges Ausbildungsnetzwerk geschaffen werden und über 500 Studierenden aus 19 Ländern profitierten vom „know how“ aus Österreich.

Aufgrund des Erfolgs in der Region hat Österreich mittlerweile die Führung dieses Projekts übernommen. Basierend auf einem Ersuchen nach einer Expansion in die französischsprachigen Staaten der Region, wird der Kurs seit 2026 in französischer Sprache angeboten.

Aktuell wurden die ersten acht Trainer aus sieben frankophonen Staaten der Region zertifiziert. Dies stellt den nächsten großen Schritt in Richtung überregionaler Verbreitung von höheren Standards zur Lagersicherheit von Klein- und Leichtwaffen sowie konventioneller Munition dar.