Der Schutz von Zivilpersonen in bewaffneten Konflikten: Eine humanitäre, rechtliche und strategische Notwendigkeit - Verteidigungspolitik
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Der Schutz von Zivilpersonen in bewaffneten Konflikten: Eine humanitäre, rechtliche und strategische Notwendigkeit
Der Schutz von Zivilpersonen in bewaffneten Konflikten: Eine humanitäre, rechtliche und strategische Notwendigkeit
Im Zeitraum von 15. bis 19. Juni 2026 fand in Wien im Rahmen des „European Security and Defence College" (ESDC) der neu überarbeitete Kurs „Comprehensive Protection of Civilians" statt. Dieser wurde federführend vom BMLV/ZSVR in Kooperation mit dem Austrian Centre for Peace (ACP) durchgeführt.
An dem Lehrgang nahmen 22 Teilnehmer aus 14 verschiedenen Nationen teil. Nationale und internationale Experten beleuchteten den Schutz von Zivilpersonen aus einer umfassenden Perspektive: So wurde der Bogen von völkerrechtlichen Grundlagen über urbane Kriegführung, den Einsatz von Explosivwaffen in bebauten Gebieten, hybriden Bedrohungen, dem Schutz von Kindern und vulnerablen Gruppen bis hin zu Fallstudien aus dem Ukrainekonflikt gespannt. Die Diskussionen wurden durch die praktische Anwendung in einer Table-Top-Exercise entlang des Konfliktzyklus ergänzt.
Der Kurs dokumentiert nicht nur Österreichs langjähriges internationales Eintreten für eine Stärkung des humanitären Völkerrechts sowie den Schutz der Zivilbevölkerung, sondern stellt auch einen zeitgemäßen Beitrag für die Unterstützung der „Mission Vorwärts“ dar.
Das Thema wird auch im Rahmen der nicht-ständigen Mitgliedschaft Österreichs im VN-Sicherheitsrat (2027-2028) Einzug finden.

