Menschliche Sicherheit in einem urbanen Konfliktszenario - Verteidigungspolitik
Verteidigungspolitik
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Menschliche Sicherheit in einem urbanen Konfliktszenario
Welche Herausforderungen ergeben sich für die Zivilbevölkerung, Stadtverwaltung und NGOs, wenn die Wasserversorgung unterbrochen wird und feindliche Kräfte parallel eine Desinformationskampagne starten? Dieses Szenario hatten die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Anfang Mai in BRÜSSEL stattgefundenen ESDC-Kurs „Human Security in the context of the Common Security and Defence Policy (CSDP)“ zu bewältigen.
Für die Erstellung und Durchführung dieser Table Top Exercise, welche an Szenarien aus dem Ukrainekrieg angelehnt wurde, zeichnete das Zentrum für Internationale Stabilisierungsmaßnahmen, Verifikation und Rüstungskontrolle (ZSVR) verantwortlich. Die kursführende Dienststelle – die Irische MAYNOOTH-University – lud im Vorfeld das ZSVR ein, als Co-Course Director zu fungieren. Darüber hinaus präsentierten zahlreiche Expertinnen und Experten, zumeist von unterschiedlichen EU- und VN-Institutionen in BRÜSSEL, aber auch der EU Advisory Mission UKRAINE, weitere Teilaspekte des Konzepts Menschliche Sicherheit.
Im BMLV wurde das ZSVR in Übereinstimmung mit dem NATO Individual Tailored Partnership Program (NATO ITPP) beauftragt, ein nationales Kompetenzzentrum für Menschliche Sicherheit aufzubauen. Die NATO betrachtet Menschliche Sicherheit als Querschnittsmaterie, welche die Themenbereiche Protection of Civilians in Armed Conflict, Cultural Property Protection, Combatting Trafficking in Human Beings, Conflict Related Sexual Violence und Children and Armed Conflict umfasst. Österreich engagiert sich außenpolitisch und im BMLV seit langem insbesondere zum Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten. Das ZSVR bietet dazu zwei Mal pro Jahr ESDC-zertifizierte Kurse an.
