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Verteidigungspolitik

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Lagersicherheit von Waffen und Munition in Ost- und Zentralafrika: Das Erfolgsprojekt erreicht den nächsten Level

Lagersicherheit von Waffen und Munition in Ost- und Zentralafrika: Das Erfolgsprojekt erreicht den nächsten Level

Klein- und Leichtwaffen fordern weltweit mehr Opfer als jede andere Art von Waffen. Sie wirken sich negativ auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von Staaten aus, da sie häufig Konflikte schüren und die betroffene Gesellschaft destabilisieren. Die Kernprobleme u.a sind: Illegale Verbreitung, unbeabsichtigte Explosionen, Überschüsse ("surplus of weapons and ammunition") und schlechte Lagerbedingungen.

Österreich beteiligt sich international an Projekten zur Verbesserung der Sicherheit von Beständen an Klein- und Leichtwaffen sowie konventioneller Munition im Rahmen des United Nations Programme of Action.

2012 wurde ein multinationales Projekt in Ostafrika gestartet. Gemeinsam mit der Regionalorganisation RECSA (Regional Center on Small Arms) wurden im Sinne der Nachhaltigkeit bis März 2025 Trainer für Lagersicherheit von Waffen und Munition ausgebildet:

  • 510 Studenten aus 19 Staaten, (Militär, Polizei und Wildlife Service), daraus
  • 50 Trainer aus acht Staaten, daraus
  • 20 Senior Trainer aus sechs Staaten

Österreich hat mittlerweile den Lead des Erfolgsprojektes. Das Projekt hat einen hohen Bekanntheitsgrad innerhalb der Afrikanischen Union, daher wurde der Ruf laut, eine Ausrollung in französischer Sprache für die zentralafrikanischen Staaten zu initiieren.

Im März 2025 wurde ein Partnership Agreement zwischen BMLV und RECSA unterzeichnet und ein Projekt bis 2030 gestartet. Aktuell wird die erste Gruppe von Trainern aus sechs frankophonen Staaten ausgebildet.