Symposium „Kognitive Sicherheit und Verteidigung – Der Weg zur Umsetzung“ - Verteidigungspolitik
Verteidigungspolitik
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Symposium „Kognitive Sicherheit und Verteidigung – Der Weg zur Umsetzung“
Anknüpfend an das Symposium „Kognitiv – Kriegsführung, Sicherheit und Resilienz“ vom 9. April 2025 fand am 16. Juni 2026 die Folgeveranstaltung „Kognitive Sicherheit und Verteidigung – Der Weg zur Umsetzung“ in der Roßauer Kaserne Bernardis-Schmid in Wien statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie es um Kognition und Entscheidungsfähigkeit in einer zunehmend digitalen Welt steht und was passiert, wenn diese gezielt beeinflusst werden. Ziel dieses Symposiums, das sich an interessierte Vertreter des öffentlichen Dienstes sowie des Hochschulwesens richtete, war die praxisnahe Vertiefung des Verständnisses für dieses komplexe Thema.
Den Anfang machte Philip Schäfer vom German Wargaming Center der Universität der Bundeswehr Hamburg mit einem Überblick über zivile und militärische Initiativen bzgl. Kognitiver Sicherheit zur Verdeutlichung der konzeptionellen Grenzen zwischen “Cognitive Warfare” und “Cognitive Security”, zum systematischen Vergleich zwischen diesbezüglichen nationalen und internationalen Ansätzen sowie zum Verständnis der Rolle des Militärs im kognitiven Raum. Anschließend folgte ein Vortrag von Nad'a Kovalčíková vom European Union Institute for Security Studies, der sich mit dem Verhältnis von EU und Kognitiver Sicherheit befasste. Die Medizinerin und Neurokognitionsforscherin Kristina Gugg referierte über Kognitive Sicherheit als gesamtstaatliche Herausforderung. Lea Renoldner, Referentin für Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Krisensicherheitsbüro des BKA, informierte über Geistige Resilienz als Handlungsvektor gegenüber hybriden Bedrohungen. Schließlich ergänzte Manuel Schabus, Professor für Kognition und Bewusstsein an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, die Thematik um den Aspekt der “Human Peak Performance” im Einsatz, wobei Schlaf, Resilienz und kognitive Leistungsfähigkeit bei Spezialeinsatzkräften behandelt wurden. Den Abschluss des Symposiums bildete eine Podiumsdiskussion, in der zentrale Erkenntnisse zusammengeführt und im Hinblick auf Kognitive Sicherheit diskutiert wurden.
