11. Sitzung des Europäischen Netzwerks für Klima und Verteidigung - Verteidigungspolitik
Verteidigungspolitik
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11. Sitzung des Europäischen Netzwerks für Klima und Verteidigung
Vor einigen Tagen fand das "11th European Climate and Defence Network Meeting" unter Vorsitz des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) und der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA) im European Union Satellite Center (SatCen) in Madrid/ESP statt.
Die zweitägige Veranstaltung brachte Vertreter der EU-Mitgliedstaaten, europäischer Institutionen (u.a. GD CLIMA und GD JRC), der NATO, des NATO Climate Change and Security Centre of Excellence (CCASCOE) und von Partnerländern wie GBR und NOR zusammen, um die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels auf Sicherheit und Verteidigung bzw. die operative Einsatzbereitschaft insbesondere im Hinblick auf Personal und Gesundheit, Infrastruktur, Gerät, Ausrüstung, Fähigkeiten, Missionen und Operationen zu erörtern.
Im Mittelpunkt der Diskussionen stand die praktische Zusammenarbeit, Austausch von best practices zur Unterstützung von Maßnahmen zur Klimaanpassung im Verteidigungssektor, darunter Resilienz und Vorsorge, Klimaresilienz von Infrastruktur, Beschaffung und Energiesicherheit, Kapazitätsaufbau, Autonomie sowie Reduzierung von Abhängigkeiten und Vulnerabilitäten sowie der strukturierte Dialog der EU mit der NATO.
Die Diskussionen standen zudem im Einklang mit den Zielen der gemeinsamen Mitteilung der EU zum Thema „Eine neue Perspektive für den Zusammenhang zwischen Klima und Sicherheit“, in deren Rahmen das Satellitenzentrum der Europäischen Union die Entwicklung eines Proof-of-Concept für den „Climate and Environment Security Data and Analysis Hub“ (CESDA) vorantreibt.
