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Verteidigungspolitik

Risikobild 2026 - Ende der Ordnung?


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​​​​​​​Am 26. Jänner 2026 wurde durch das Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) das "Risikobild 2026 - Ende der Ordnung?" im Raiffeisen-Forum in Wien präsentiert. Die diesjährige Analyse zeichnet eine sicherheitspolitische Prognose, die von tiefgreifenden Umbrüchen und der Zunahme systemischer Ungewissheit geprägt ist.

​​​​Mehr Infos zum Risikobild können unter verteidigungspolitik.at/risikobild gefunden werden.​​​​​​​

Im Anschluss zur Präsentation wurde auch eine Folge des Bundesheer-Podcast HEERgehört zum Thema "Risikobild ​​​​​​​2026" aufgenommen.

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Integrität fördern, Korruption vorbeugen, gute Regierungsführung stärken

Integrität fördern, Korruption vorbeugen, gute Regierungsführung stärken

Im Zeitraum von 28. bis 31. Oktober 2025 wurde in Kooperation mit dem Norwegian Centre for Integrity in the Defence Sector (CIDS) und der NATO der “NATO Building Integrity Institutional Enhancement Course: Integrity Action Plan” (BI-IAP Course) durchgeführt. Seitens des BMLV war das Zentrum für Internationale Stabilisierungsmaßnahmen, Verifikation und Rüstungskontrolle (ZSVR) mit der Durchführung des Kurses betraut.

19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vier Nationen, die in höheren Managementfunktionen im Bereich Compliance und Korruptionsbekämpfung des Sicherheitssektors tätig sind, fanden sich dazu im Seminarzentrum Seebenstein ein. Experten und Trainer von CIDS, der NATO, Transparency International (TI) sowie der BMLV-Compliance- und Hinweisgeberstelle beleuchteten u.a. die Gefahren mangelnder Integrität im Verteidigungssektor sowie das NATO-BI-IAP-Programm.

Der NATO Integrity Action Plan (IAP) ist ein strategisches Instrument im Rahmen der Building Integrity (BI)-Initiative. Er legt konkrete Maßnahmen fest, mit denen die NATO und ihre Mitglieds- sowie Partnerstaaten Integrität fördern, Korruption vorbeugen und gute Regierungsführung im Verteidigungssektor stärken. Ziel ist es, die Effektivität, Transparenz und Glaubwürdigkeit der Verteidigungsinstitutionen zu erhöhen und damit letztlich die Sicherheit und Stabilität der Staaten zu stärken.